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Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services gehört Daimler zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller.

Daimler AG

Die Daimler AG ist eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt.

Produktionsstandorte: über 17 weltweit

Mitarbeiter: 273.749 (30. Juni 2012)

Umsatz: 106.540 (2011)

Untenehmenssitz: Stuttgart

Homepage: www.daimler.com

Peter Berg leitet den Bereich Global Talent Acquisition & Development beim Automobilunternehmen Daimler

„Was sagt der Kopf? Was sagt der Bauch?“


Für Absolventen ist es die erste große Hürde vor dem erfolgreichen Einstieg – das Bewerbungsgespräch. Doch was erwartet Berufsanfänger dort wirklich und vor allem wer? Bei Daimler ist das meist Peter Berg - und 100toparbeitgeber.de traf ihn zum Interview.

Herr Berg, warum haben Sie sich dafür entschieden, Personaler zu werden?

Ich wollte schon immer in dem Bereich arbeiten, da ich einfach gerne mit Menschen zu tun habe. Dass ich irgendwann sogar mal meine Leidenschaft für die Personalarbeit mit der für das Automobil verbinden kann, konnte ich vor 20 Jahren noch nicht mal erahnen.

Wie würden Sie rückblickend Ihr Auftreten in Ihrem ersten Bewerbungsgespräch bewerten?

Damals war ich sehr jung und entsprechend unerfahren. Allzu schlecht kann ich mich aber nicht geschlagen haben, denn ich wurde eingestellt. Im Nachhinein würde ich mich besser über das Unternehmen, bei dem ich mich beworben hatte, informieren – ich wusste damals nicht allzu viel da-rüber. Durch das Internet hat man es heute deutlich einfacher, an diese Informationen zu kommen. Das war früher schwieriger.

Letztlich steht man nicht nur im Bewerbungsgespräch auf dem Prüfstand, sondern sein ganzes Berufsleben lang. Ist Ihnen dieses Gefühl trotz Ihrer leitenden Position immer noch vertraut?

Selbstverständlich! Das wird auch nie aufhören. Man kommt sowohl im Berufs- als auch im Privatleben immer wieder in Situationen, die einen an die eigenen Grenzen bringen. Und das ist gut so! Im Nachhinein stellt man nämlich in der Regel fest, dass man sich genau dadurch weiterentwickelt hat.

Welche Qualitäten muss ein HR-Verantwortlicher heute mitbringen und wie haben Sie sich diese erarbeitet?

Ich denke, die wichtigste Voraussetzung ist das Interesse für Menschen. Man muss mit ihnen arbeiten wollen und Freude daran haben, sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Nur dann kann man aus meiner Sicht ein erfolgreicher Personaler sein.

Wenn Sie Gespräche mit Kandidaten führen, was ist Ihnen bei diesen potenziellen neuen Kollegen am wichtigsten?

Für mich muss der Gesamteindruck passen, der sich aus verschiedenen Puzzleteilen zusammensetzt. Dazu gehören etwa ein authentisches Auftreten und fachliche Kompetenz.

Wie ausschlaggebend ist für Sie die Intuition in der Beurteilung?

Ich betrachte sie als zusätzlichen Faktor in der Gesamtbewertung. Bei einer Entscheidung frage ich mich: Was sagt der Kopf, was sagt der Bauch?

Was raten Sie Bewerbern, die sich auf das Vorstellungsgespräch vorbereiten?

Ich rate jedem, sich umfassend über die Aktivitäten des Unternehmens zu informieren, sich mit der künftigen Aufgabe und der Erwartung daran zu beschäftigen. Und ganz wichtig: Jeder Bewerber sollte sich über die eigenen Kompetenzen im Klaren sein, Ziele für sich formuliert haben und authentisch auftreten.


Wie läuft ein Vorstellungsgespräch bei Daimler ab?

Wir wollen, dass sich der Bewerber wohlfühlt und versuchen zuallererst, eine angenehme Gesprächsatmosphäre zu schaffen. Deshalb beginnt ein Vorstellungsgespräch meist mit einem lockeren Small Talk, bevor es um die eigentlichen Themen geht. Im Gespräch selbst sprechen wir über das Unternehmen, die künftige Aufgabe, die eigenen Ziele und Fähigkeiten, aber auch über Stärken und Schwächen. Übrigens ist es kein Nachteil Schwächen zuzugeben – wichtig ist, dass man sich mit ihnen auseinander-gesetzt hat.

Was macht Ihnen an Ihrem Beruf die meiste Freude?

Ich schätze den Austausch mit Menschen, den direkten Kontakt. Das kann ein Gespräch mit jemandem sein, der motiviert seine berufliche Weiterentwicklung angeht. Wenn ich im Austausch mit ihm diese Begeisterung und Leidenschaft spüre, macht mir das große Freude. Es kann aber auch die Zusammenarbeit mit unseren  Geschäftsbereichen sein, wenn ich sie in meiner Funktion als Personaler bei der Umsetzung ihrer Strategie begleite.

Führen Sie doch bitte folgende Sätze zu Ende: „Facebook ist für meine Arbeit ...

… im Personalmarketing nicht mehr wegzudenken. Wie auch unsere weiteren Daimler Career Web 2.0-Aktivitäten.“

„Meine Lieblingswebsites sind ...

... alle Seiten rund um Reisen, Geschichte und Nachrichten.“

„Am besten erhole ich mich vom Beruf ...

… beim Erleben anderer Kulturen. Das können Begegnungen mit Menschen sein, aber auch eine Reise, ein Film oder ein interessantes Buch.“


Wie lautet Ihr bester Rat an einen Kandidaten, der morgen ein Vorstellungsgespräch bei Ihrem Unternehmen hat?

Er sollte sich am Abend vor dem Gespräch intensiv seinem Hobby widmen. Dadurch ist der Bewerber am nächsten Tag erholt, zufrieden und tritt authentisch auf.

Die Daimler AG bietet Hochschulabsolventen mit dem unternehmensweiten Nachwuchsprogramm CAReer den optimalen Start für eine langfristige Karriere im Unternehmen. Die Einsteiger lernen den Konzern von allen Seiten kennen und wissen schnell, wie sie wirklich etwas bewegen können. In den Geschäfts- und Fachbereichen des Konzerns eignen sie sich in verschiedenen Projekten und Qualifizierungsmodulen das nötige Know-how für ihre zukünftige Laufbahn bei der Daimler AG an.

Absolventen der Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen finden ihre Herausforderungen in Funktionsfeldern wie Sales & Marketing, Procurement & Supply, Finance, Leasing & Banking, Finance & Controlling , Human Resources oder Corporate Functions.

Absolventen der Fachrichtung Ingenieurwesen und Naturwissenschaften finden ihre Herausforderungen in Funktionsfeldern wie Engineering, Research & Development, Manufacturing & Related Functions, Sales & Marketing, Procurement & Supply oder auch Information Technology.

Außerdem ermöglicht es Daimler, Promotionsarbeiten im Praxisumfeld zu schreiben. Das Unternehmen bietet Promovierenden die volle Unterstützung eines weltweit agierenden Konzerns und damit die Rahmenbedingungen, die es braucht, um die Promotion in einem angemessenen Zeitrahmen abzuschließen.

Auch ein Direkteinstieg ins Unternehmen ist möglich. Von Beginn an arbeiten Einsteiger an spannenden Aufgaben in einem Team von Experten, mit denen sie sich kontinuierlich austauschen, um so zur besten Lösung zu kommen.

Mehr Infos zum Direkteinstieg hier

Ein Praktikum bei Daimler bietet Studierenden die Möglichkeit ihren Horizont zu erweitern. Daneben ist es nicht selten das Sprungbrett zu einer erfolgreichen Karriere im Unternehmen.

Studenten arbeiten zum Beispiel an künftigen Finanzierungsmöglichkeiten für das Flottengeschäft oder direkt an den alternativen Antrieben von morgen. Aber auch wer sich für eine noch effizientere Produktion interessiert, kommt hier auf seine Kosten. Es besteht auch die Möglichkeit das persönliche Verhandlungsgeschick im Einkauf zu trainieren.

Für diejenigen, die sich schon jetzt sicher sind, dass sie ihre Karriere mit Daimler verknüpfen wollen, hat das Unternehmen das standortübergreifende Studienförderprogramm "Daimler Student Partnership" ins Leben gerufen. Mit individuellen Entwicklungsmaßnahmen werden die Teilnehmer bereits im Studium auf ihren Einstieg optimal vorbereitet.

Doppelstrategie - Studium und Praxis

Schülern, die im nächsten Jahr die Schule mit dem Abitur beziehungsweise der Fachhochschulreife abschließen oder die kurz davor stehen, bietet Daimler die Möglichkeit eines dualen Studiums. Dabei wird ein anspruchsvolles Studium mit dem Einstieg in ein Unternehmen verbunden.

Die Perspektiven:

  • Das Studium an der Dualen Hochschule bietet gute Chancen, in relativ kurzer Studienzeit den Einstieg in eine interessante Tätigkeit im Daimler Konzern zu schaffen.

  • Am Ende ihrer Ausbildung haben die Studenten die wichtigsten Funktionsbereiche und mehrere Standorte des Unternehmens im In- und Ausland kennengelernt.
  • Die Studenten sind mit der Arbeit im Unternehmen vertraut und starten ohne lange Einarbeitungszeit in ihre berufliche Karriere im Daimler Konzern.   

  • Als Absolvent der Dualen Hochschule haben die Absolventen die gleichen Chancen wie Absolventen einer Hochschule oder Fachhochschule.

  • Bei entsprechender Eignung und einigen Jahren Berufserfahrung steht dem Aufstieg in Fach- und Führungspositionen nichts mehr im Weg.

Auf diesen Veranstaltungen können Sie mit dem Unternehmen in Kontakt treten: 

03.12. - 05.12.2012


bonding Firmenkontaktmesse Aachen 

Ort: Aachen


06.12.2012   

ChemCon 2012


Ort:
Chemnitz   


06.12.2012   

X-Day

Ort: Pforzheim



Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die ihre Kunden faszinieren und begeistern.

Daimler investiert seit Jahren konsequent in die Entwicklung alternativer Antriebe mit dem Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Neben Hybridfahrzeugen bietet das Unternehmen dadurch die breiteste Palette an lokal emissionsfreien Elektrofahrzeugen mit Batterie und Brennstoffzelle. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden.

Mercedes-Benz Cars

Das Produktangebot des Geschäftsfelds Mercedes-Benz Cars reicht von den hochwertigen Kleinwagen der Marke smart über die Premiumfahrzeuge der Marke Mercedes-Benz bis hin zur Luxuslimousine Maybach.

Daimler Trucks

Unter dem Dach von Daimler Trucks sind fünf starke Fahrzeugmarken gebündelt. Die vier starken Lkw-Marken Mercedes-Benz, Freightliner, Western Star und Mitsubishi Fuso sowie die amerikanische Schulbus-Marke Thomas Built Buses mit weltweit 33 Produktionsstätten sichern die Mobilität im Transportbereich nachhaltig.

Mercedes-Benz Vans

Mercedes-Benz Vans produziert an insgesamt sieben Standorten in Deutschland, Spanien, USA, Argentinien und Vietnam die Baureihen Vito/Viano, Sprinter und Vario in den Gewichtsklassen von 1,9 bis 7,5 Tonnen.

Daimler Buses

Das Geschäftsfeld Daimler Buses ist mit den Marken Mercedes- Benz, Setra und Orion der weltweit führende Hersteller von Omnibussen über 8 Tonnen. Das Angebot von Daimler Buses umfasst Stadt-, Überland- und Reisebusse sowie Fahrgestelle.

Daimler Financial Services

Die Daimler Financial Services AG ist ein Tochterunternehmen der Daimler AG und unterstützt mit maßgeschneiderten Finanzdienstleistungen weltweit den Absatz von Fahrzeugen des Daimler-Konzerns.

Als Erfinder des Automobils hat Daimler die Mobilität grundlegend verändert. Auch für die Zukunft hat es sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, die Mobilität sicher und nachhaltig zu gestalten.

Im Fokus stehen dabei die Bedürfnisse der Kunden. Daimler will sie begeistern mit:

  • faszinierenden Premium-Automobilen, die bei Design, Sicherheit und Komfort, Wertanmutung, Zuverlässigkeit und Umweltfreundlichkeit Maßstäbe setzen

  • den besten Nutzfahrzeugen im jeweiligen Wettbewerbsumfeld 

  • herausragenden Serviceleistungen sowie 

  • neuen, kundenorientierten Mobilitätslösungen.

Leitlinien

Das Unternehmen hat verschiedene Richtlinien, Grundsätze und Kodizes erlassen:

Richtlinie für integres Verhalten

Die Richtlinie für integres Verhalten ist seit dem 1.11.2012 gültig. Sie schreibt die bei Daimler geltenden Verhaltensgrundsätze und Leitlinien für das tägliche Handeln im Geschäftsalltag vor. Fairness, Verantwortung und die Achtung von Gesetzen und Rechten sind dabei wesentliche Prinzipien. Die Richtlinie für integres Verhalten basiert auf einem gemeinsamen Werteverständnis der Beschäftigten und des Unternehmens. Darüber hinaus bestehen für das Gesamtunternehmen sowie in den Geschäftseinheiten, Fachbereichen und Standorten weitere Regelungen für bestimmte Sachverhalte.

Code of Ethics

Das Unternehmen hat einen Ethik-Kodex verabschiedet, dem Vorstandsmitglieder und andere Senior Officers unterworfen sind. 

Grundsätze Sozialer Verantwortung

Das Unternehmen bekennt sich zu seiner sozialen Verantwortung und zu den zehn Prinzipien der "Global Compact" Initiative der Vereinten Nationen. Unternehmensleitung und Welt-Arbeitnehmervertretung des Unternehmens haben dazu weltweit gültige Grundsätze zur sozialen Verantwortung des Unternehmens vereinbart. Die Grundsätze sozialer Verantwortung wurden in die Richtlinie für integres Verhalten integriert.

Diversity

Bei Daimler werden die unterschiedlichen Meinungen, Wertvorstellungen und Lebensentwürfe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschätzt. Ihnen werden vielfältige Möglichkeiten geboten, ihre Fähigkeiten und Talente einzusetzen und weiter zu entwickeln - weltweit. Denn die Vielfalt der Belegschaft des Unternehmens vereint verschiedene Erfahrungen, Kompetenzen und Kulturen. Damit spiegelt Daimler die Vielfalt seiner Kunden, Lieferanten und Investoren sowie der Umwelt wider. 

Prof. Dr. Herbert Kohler ist Leiter Konzernforschung und Nachhaltigkeit sowie Umweltschutzbeauftragter bei der Daimler AG. Seit 1998 ist er Honorarprofessor an der Universität Stuttgart.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Weiterentwicklung der Daimler AG ist eng mit der Entwicklung ihrer Mitarbeiter und Führungskräfte verbunden. 

Die Führungsfähigkeiten sowie das Können und die Einsatzfreude der Mitarbeiter entscheiden über die Position im Wettbewerb. Die Mitarbeiter so zu entwickeln, dass sie die besten Chancen haben, erfolgreich arbeiten zu können, ist Aufgabe aller Führungskräfte. Und das wissen die Führungskräfte von Daimler ganz genau. Denn schließlich ist der Großteil von ihnen selbst als Mitarbeiter bei Daimler eingestiegen. 

Wegen ihrer Tragweite sind deshalb Entscheidungen zur Personalentwicklung möglichst transparent, nachvollziehbar und auf klaren Spielregeln basierend zu gestalten. Hierfür steht LEAD. Diese vier Buchstaben stehen für Leadership Evaluation And Development. LEAD ist ein Führungsinstrument mit dem Führungskraft und Mitarbeiter ihre Leistungen nachvollziehbar machen können, um ihnen immer wieder neue Möglichkeiten zu eröffnen, ihre Kenntnisse zu erweitern. Mit LEAD erhalten die Mitarbeiter also nicht nur klare Sicht auf ihre Potenziale, sondern ein ideales Navigationssystem für alle Stationen ihrer Karriere. 

Und so ist LEAD im Detail aufgebaut:

1. Zielvereinbarung.

Nur wer seine Ziele klar im Auge hat, kann sich an ihnen messen. Deshalb ist die jährliche Zielvereinbarung Grundlage und Maßstab für die beruflichen Herausforderungen und die Entwicklung der Mitarbeiter.

2. Individuelle Standortbestimmung.

Das ist die Leistungsbewertung und Potenzialeinschätzung für die nächsten Entwicklungsschritte. Die Standortbestimmung wird jährlich vorgenommen, um: 

  • ein umfassendes Bild der im vergangenen Jahr erzielten Leistung zu erhalten sowie die (variable) Vergütung festzulegen.

  • Weichen für die Förderung und Entwicklung zu stellen.

  • einen Entwicklungsplan aufzustellen.


3. Quervergleich und Positionierung.

Um eine gerechte und realistische Einschätzung der Leistung der Mitarbeiter sicher zu stellen, führt die jeweilige Führungskraft diese im Quervergleich mit anderen Kollegen durch. Anschließend besprechen die Führungskräfte im Team die Ergebnisse aus der Standortbestimmung und stellen durch die Diskussion einen vergleichbaren Bewertungsmaßstab sicher.

4. Nachvollziehbarkeit.

Für eine zeitnahe Rückmeldung bespricht die Führungskraft mit dem jeweiligen Mitarbeiter kurz nach dem Quervergleich die Bewertungsergebnisse, transparent, offen und konstruktiv.

5. Entwicklungsplanung.

Damit die Mitarbeiter die Bewertungsergebnisse optimal für ihre Weiterentwicklung nutzen können, schließt an die Beurteilung eine Entwicklungsplanung an. Auf Basis der LEAD-Ergebnisse können die Mitarbeiter gemeinsam mit ihrem Vorgesetzten die nächsten Entwicklungsschritte besprechen und planen.

6. Realisierung der Entwicklungsplanung.

Daimler liegt das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Privatem am Herzen. Durch flexible Lösungen, Arbeitszeiten nach Maß und eine Unterstützung bei der Krankenversorgung wird es den Mitarbeitern ermöglicht, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen:

Flexible Lösungen:

Damit die Mitarbeiter ihre beruflichen und privaten Ziele unter einen Hut bringen können, steht ihnen Daimler in verschiedenen Situationen zur Seite. Das Unternehmen unterstützt seine Mitarbeiter gerne, wenn es darum geht, Job und Familie in Einklang zu bringen, oder wenn eine berufliche Auszeit benötigt wird. Zum Beispiel mit flexiblen Arbeitsmodellen oder Informationen über die Rahmenbedingungen für Sabbaticals. Und natürlich mit dem Angebot von insgesamt zirka 560 Krippenplätzen, die bis 2012 an allen 14 deutschen Produktionsstandorten für die Kleinen geschaffen werden. 

Arbeitszeiten nach Maß:


Daimler liegt viel daran, die Mitarbeiter in allen Lebensphasen bei der Vereinbarkeit ihrer individuellen Karrierevorstellungen und des privaten Lebensentwurfs zu unterstützen. Das Unternehmen weiß, dass die Möglichkeit, in bestimmten Lebensphasen Arbeitszeit und -ort flexibel gestalten zu können, eine ganz wesentliche Voraussetzung dafür ist. Deshalb gehören über 300 flexible Arbeitszeitmodelle von mobilem Arbeiten über verschiedene Teilzeitvarianten bis hin zu Job Sharing bei Daimler dazu.

Exklusive Krankenversicherung:

Neben der betrieblichen Altersversorgung ist die eigene betriebliche Krankenversicherung seit Jahrzehnten die zweite tragende Säule der Personal- und Sozialpolitik von Daimler. Eine exklusive Krankenversicherung für die Mitarbeiter und Familienangehörige kann Besonderes leisten: durch die ausschließliche Betriebsbezogenheit ist das Leistungsangebot optimal an die Bedürfnisse der Beschäftigten angepasst. Dazu kommt eine einzigartige Nähe: die Daimler BKK ist an allen großen Standorten mit Kundencentern vertreten. Zu den kurzen Wegen addiert sich die kollegiale Betreuung, denn die Mitarbeiter der BKK sind ebenfalls Angestellte des Unternehmens.

„Wir haben die richtigen Weichen gestellt“

Prof. Dr. Herbert Kohler ist Leiter Konzernforschung und Nachhaltigkeit sowie Umweltschutzbeauftragter der Daimler AG. Zusammen mit seinem Team gestaltet er die Mobilität und das Automobil der Zukunft. Er berichtet von den Fortschritten, erklärt warum man die Elektromobilität als eine Art Marathon begreifen muss und warum Hochschulkooperationen für Daimler so wichtig sind.

Prof. Kohler, Sie sind Leiter Konzernforschung und Nachhaltigkeit bei Daimler. Welche Aufgaben verantworten Sie in dieser Position?

In der Konzernforschung arbeiten wir an der Mobilität und dem Automobil der Zukunft. Wir versuchen die Wünsche und Anforderungen unserer Kunden zu antizipieren. Dabei stehen die Themen Nachhaltigkeit, Sicherheit, Komfort, Infotainment und Telematik im Vordergrund. 

Worauf kommt es an, wenn man die Mobilität der Zukunft mitentwickelt?

Wir erforschen und entwickeln Innovationen, die Kunden ein ,welcome home’ Gefühl vermitteln sollen, sobald sie in ihr Fahrzeug steigen. Zusätzlich bedienen wir uns nicht nur klassischen Ingenieur-Know-hows: Wir haben etwa Zukunftsforscher, die uns wichtige Informationen über künftige Entwicklungen und Trends in Sachen Urbanisierung, natürliche Ressourcen oder demografischer Wandel liefern. Daraus können wir Schlussfolgerungen für das Automobil ziehen und Innovationen mit Mehrwert für unsere Kunden entwickeln.

Bis 2020 werden nach Expertenschätzungen weltweit zwei Milliarden Fahrzeuge bewegt werden. Wie begegnen Ihre Mobilitätskonzepte dieser Entwicklung?
 
Unsere Visionen für künftige Mobilität haben abhängig vom Einsatzort unterschiedliche Ausprägungen. In urbanen Ballungsräumen wird Elektromobilität, ob mit Brennstoffzelle oder Batterie, sicher an Bedeutung gewinnen. Zusätzlich sind wir davon überzeugt, dass Mobilitätskonzepte wie car2go oder moovel zunehmen werden. Denn der Bedarf an maßgeschneiderten, flexiblen Mobilitätslösungen wird insbesondere in diesen Regionen ansteigen. Zusätzlich wird individuelle Mobilität auf Landstraßen und für Langstrecken weiter zunehmen. Hier setzen wir auch in Zukunft auf Fahrzeuge mit Mercedes-typischem Komfort und Sicherheit in Verbindung mit hoch effizienten Antrieben. Dabei gibt es unterschiedliche technologische Umsetzungsmöglichkeiten: von Hybridfahrzeugen über Fahrzeuge mit Range Extender oder emissionsfreier Elektromobilität mit Brennstoffzelle.

Wann und in welcher Form wird sich die E-Mobilität denn durchsetzen?

Das lässt sich so direkt nicht beantworten. Unser Verständnis ist, dass Elektromobilität, ob mit Brennstoffzelle oder Batterie, eine sehr gute Alternative für den konventionellen Antrieb sein könnte. Es hängt aber zum einen vom jeweiligen Anforderungsprofil des Fahrers und zum anderen von den entsprechenden Rahmenbedingungen ab. Für uns ist Elektromobilität eine Art Marathon, weniger ein Sprint, denn es gilt mehrere Dimensionen gleichzeitig abzubilden: alltagstaugliche Technologien im Fahrzeug, eine flächendeckende Infrastruktur, wettbewerbsfähige Preisstrukturen und eine einfache Handhabung. Einzelne Bausteine sind bereits umgesetzt, an anderen muss gemeinsam gearbeitet werden. Denn beim Kunden wird sich Elektromobilität nur durchsetzen, wenn sie zuverlässig sowie einfach in der Nutzung ist und ohne Aufpreis angeboten wird. 

Kooperieren Sie in Bezug auf technologische Entwicklungen eigentlich auch mit Hochschulen?

Daimler arbeitet seit vielen Jahren eng und erfolgreich mit Hochschulen zusammen – von der klassischen Auftrags- und Verbundforschung bis hin zu strategischen Kooperationen in An-Instituten oder Projekthäusern. Gute Beispiele sind unsere Kooperation im Projekthaus e-drive zusammen mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) rund um alternative Antriebe und Batterien oder der Forschungscampus ,ARENA2036’ an der Uni Stuttgart zum Thema wandlungsfähige Produktion und Leichtbau. 

Für welche Bereiche sucht Daimler, auch unabhängig von aktuellen Konjunkturzyklen, immer Absolventen?  

Wir suchen hauptsächlich Ingenieure und Informatiker, unter anderem in den Fachgebieten alternative Antriebe, Leichtbau, Fahrerassistenzsysteme und dem weltweiten IT-Management. Wir wollen in diesem Jahr für unser Nachwuchsprogramm CAReer weltweit rund 500 Absolventen und Berufserfahrene mit erster Praxiserfahrung einstellen.

Was macht Daimler als Arbeitgeber für Hochschulabsolventen attraktiv?

Kaum ein anderer Hersteller vereint so viele Marken unter einem Dach und meldet so viele Patente an. Ingenieure finden bei uns die ganze Bandbreite des Automobilgeschäfts: Von der Forschung und Entwicklung bis zur Produktion bieten wir ein breites und globales Spektrum an Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten. Mit einer Präsenz in fast allen Ländern der Welt ist kaum ein deutsches Unternehmen vergleichbar international aufgestellt. Darüber hinaus fördern wir die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter, beteiligen sie am Erfolg des Unternehmens und unterstützen sie dabei, Beruf und Familie in Einklang zu bringen.