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McKinsey & Company Inc. 

McKinsey ist die führende Topmanagement-Beratung weltweit.

Standorte: 94 (international), 7 (national)

Mitarbeiter: 17 000 (international), 1 900 (national)

Umsatz: 6 Mrd. Dollar (weltweit)

Unternehmenssitz: New York, Düsseldorf (national)

Homepage: http://www.mckinsey.de
 

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Da die Beratungsteams von McKinsey interdisziplinär besetzt sind, sucht das Unternehmen Absolventen aus allen Studienfächern. Nur rund die Hälfte der Berater sind Wirtschaftswissenschaftler, die anderen kommen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen. Dieser Mix findet sich auch bei den Partnern wieder. Denn der Erfolg von McKinsey beruht nicht zuletzt auf der Vielfalt: Sie ist der Garant für neue und überraschende Lösungen.

Welche Anforderungen stellt McKinsey an Practice?
Voraussetzungen sind ein hervorragender Studienabschluss und mindestens zwei bis drei Jahre Berufserfahrung in einer Branche oder Managementfunktion. Darüber hinaus sollten Sie Auslandserfahrung, hervorragende englische Sprachkenntnisse, ein sicheres Auftreten und soziale Kompetenz mitbringen. Generell bevorzugt McKinsey kreative Teamplayer und vielseitig interessierte Persönlichkeiten, die Spaß an dem haben, was sie tun.

Welche Voraussetzungen sollte man für den Bereich Research & Information mitbringen?
Neben Wirtschaftswissenschaftlern sucht McKinsey die unterschiedlichsten Profile - Metallurgen und Ingenieure genauso wie Psychologen und Pharmazeuten. Diese Vielfalt spiegelt das weite Aufgabenspektrum des Unternehmens wider.

McKinsey sucht Menschen, die Leidenschaft für Research und die Themen des Unternehmens mitbringen. Wegen der internationalen Orientierung sucht man Kollegen, die bereits Erfahrungen im Ausland gesammelt haben.

Die Fähigkeit zum Multitasking und zur Synthese, analytisches Denken sowie Offenheit sind für die Tätigkeit bei R&I ebenso wichtig wie die Bereitschaft, von Anfang an Verantwortung für seine Arbeitsergebnisse zu übernehmen. Es zählt darüber hinaus die Fähigkeit zur Teamarbeit und zum Networking.
 

Von der Bewerbung bis zum Einstieg

Der Bewerbungsprozess bei McKinsey hilft nicht nur dem Unternehmen, mehr über Sie zu erfahren – er gibt auch Ihnen Gelegenheit, McKinsey besser kennenzulernen und herauszufinden, ob die Unternehmensberatung das richtige Betätigungsfeld für Sie ist. 

Die Bewerbung
Sie können sich bei McKinsey jederzeit und für jeden Eintrittstermin bewerben. Für Praktika empfiehlt es sich, mindestens drei Monate vorher den Kontakt zu suchen, damit man das bestmögliche Projekt für Sie finden kann.

Generell bevorzugt McKinsey Bewerbungen in elektronischer Form über das Portal im Karrierebereich auf der Firmenhomepage. Den Eingang Ihrer Bewerbung bestätigt man umgehend, und spätestens nach einer Woche teilt man Ihnen mit, ob man Sie zu einem Gespräch einladen möchte. Mit der Recruiting-Abteilung besprechen Sie dann Ihre An- und Abreise sowie den Ablauf des Auswahltages.

Der Auswahltag
Den Auswahltag möchte man nutzen, um einander möglichst gut kennenzulernen. Im Mittelpunkt stehen daher Gespräche mit Beratern. In den Interviews diskutiert man mit Ihnen einige realistische Klientensituationen und bittet Sie, im Dialog Lösungsvorschläge für die geschilderten Probleme zu entwickeln.

Konzentrieren Sie sich in diesem Auswahlprozess auf sich selbst. Die anderen Teilnehmer sind keine Konkurrenten, sondern vielleicht Ihre künftigen Kollegen: Überzeugen alle Bewerber, bietet man auch allen einen Einstieg an. Denn McKinsey geht es allein um Ihre Qualifikationen, nicht um Quoten.

Die Entscheidung
In der Regel ruft Sie einer der Gesprächspartner noch am Abend des Auswahltages, spätestens aber am nächsten Tag an, um Ihnen Feedback zu Ihren Interviews zu geben und Ihnen das Ergebnis des Tages mitzuteilen.

Bei einer Bewerbung um einen Direkteinstieg oder als Associate Intern lädt man Sie nach erfolgreich absolviertem Auswahltag zu einem abschließenden Gespräch mit einem der Partner ein. Mit ihm werden Sie Ihren Einstieg bei McKinsey näher besprechen. Bei Fellow Interns entfällt dieses Abschlussgespräch, sie erhalten eine Zusage - bei positivem Verlauf - gleich nach dem Auswahltag.
 

Aktuell keine Stellen hinterlegt

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Aktuell keine Termine hinterlegt

McKinsey & Company ist die weltweit führende Topmanagement-Beratung. Man versteht aich als Generalist unter den Beratern.

Zu den Klienten gehört die Mehrzahl der 100 größten Industrieunternehmen der Welt. Darüber hinaus berät man den wachstumsstarken Mittelstand, viele führende Banken und Versicherungsgesellschaften, Regierungsstellen sowie private und öffentliche Institutionen.

Die Aufgaben von McKinsey sind so vielschichtig wie die Herausforderungen des Managements der unterschiedlichen Klientenorganisationen. Die Berater konzentrieren sich auf die Themen, die Einfluss auf die Leistung des Gesamtunternehmens haben. Strategie- und Organisationsstudien sowie die Themen Wachstum und Aufbau neuer Geschäfte machen rund die Hälfte der Arbeit aus. Weitere zentrale Arbeitsgebiete sind funktionsbezogene Projekte in Marketing und Vertrieb, Produktion und Logistik, Corporate Finance und Informationstechnologie.

Struktur und Schwerpunkte dieser Aufgaben verändern sich mit der Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds und den Führungsproblemen in Wirtschaft und Verwaltung. Die ständige Anpassung an neue Klientenerfordernisse gewährleistet man durch eigene Forschungsarbeiten in wichtigen Bereichen moderner Managementtheorie und Managementpraxis sowie durch fortwährende Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

McKinsey ist als weltweit führendes Beratungsunternehmen darauf spezialisiert, in enger Zusammenarbeit mit seinen Klienten, praxisnahe Lösungen für aktuelle Herausforderungen des Topmanagements zu entwickeln und einzuführen. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit der beratenen Unternehmen und Organisationen nachhaltig zu verbessern – statt nur Empfehlungen auszusprechen. Zurzeit beraten rund 9.300 Berater aus über 90 Büros heraus Wirtschaftsunternehmen, Regierungsstellen sowie öffentliche und private Organisationen in mehr als 50 Ländern. In Deutschland und Österreich ist McKinsey mit acht Büros und 1.300 Beratern vertreten. 
 

McKinsey berät das Topmanagement. Die Unternehmensberatung verfolgt das Ziel, die Leistungsfähigkeit ihrer Klienten substanziell und dauerhaft zu verbessern.

Die Arbeit des Unternehmens beruht auf Werten, die zu höchsten professionellen Standards verpflichten. Client first ist der wichtigste Grundsatz der Beratungstätigkeit. Der Vorrang des Klienteninteresses geht so weit, dass ein Auftrag nur angenommen wird, wenn die Berater überzeugt sind, wesentlich zur Lösung eines wichtigen Problems beitragen zu können. Glaubt andererseits der Klient im Verlauf der Studie nicht mehr an den gewünschten Nutzen der Beratung, kann er die Zusammenarbeit jederzeit beenden.

Voraussetzung für eine objektive, von jeder fremden Einflussnahme unabhängige Beratung ist die professionelle Unabhängigkeit: Das Geschäftskapital ist im Besitz der Partner. Scheidet einer der Partner aus, kauft die Firma seine Anteile zurück.

Essenziell für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist die strengste Geheimhaltung von Klienteninformationen. Dieses Vertrauen langfristig zu sichern, ist Teil des Verhaltenskodexes, den alle Beraterinnen und Berater bei Eintritt in die Firma akzeptieren.

McKinsey betrachtet unternehmerische Herausforderungen aus dem Blickwinkel des unabhängigen Außenstehenden und stets aus der Perspektive des Topmanagements. In enger Zusammenarbeit mit der Führungsspitze des Klienten werden Lösungs- und Implementierungsstrategien individuell auf die Bedürfnisse, Ziele und Unternehmenskulturen der Klienten abgestimmt.

Der Eintritt bei McKinsey bedeutet für einen Consultant Weiterentwicklung und – bei außergewöhnlicher Leistung – einen steilen Karrierepfad. McKinsey steht für eine integrierende und hierarchiefreie Arbeitsatmosphäre. Mentoren – oftmals Partner – helfen dem Einzelnen, sich weiterzuentwickeln, sein persönliches Netzwerk zu spannen und vom Know-how seiner Kollegen zu profitieren. Für alle Beraterinnen und Berater gilt die Obligation to Dissent: Konstruktive Kritik ist ausdrücklich erwünscht.

Das One-Firm-Prinzip hält McKinsey zusammen: Trotz der Einbettung in die kulturellen Besonderheiten der jeweiligen Region, bilden die einzelnen McKinsey-Büros eine Firma, die ihre Grundsätze und Werte weltweit teilt und lebt – ganz nach Marvin Bower, dem langjährigen Managing Director: "... consulting is a role, not a job."
 

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Klaus Behrenbeck ist Director bei McKinsey & Company und leitet den Bereich "Consumer (Retail & Consumer Goods)" in Europa. Er ist seit 1991 bei McKinsey tätig und Mitgründer des Kölner Büros. Zusätzlich ist er verantwortlich für die Personalentwicklung der Berater in Deutschland und Österreich.

Persönliche Betreuung, individuelles Coaching und vielfältige Trainings sorgen dafür, dass Sie Ihre Fähigkeiten optimal entwickeln können. So steht Ihnen vom ersten Tag an ein erfahrener Mentor zur Seite, der Ihre Leistungen und Ihre Entwicklung in regelmäßigen Abständen mit Ihnen bespricht. Zudem bereitet Sie ein Basistraining auf die speziellen Anforderungen der Beratung vor und vermittelt Ihnen die bei McKinsey genutzten Methoden und Instrumente. Berater ohne wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund erwerben das notwendige Managementwissen in unserem speziellen "Mini-MBA-Programm".

Insgesamt absolvieren Sie fünf bis neun Wochen Training allein in den ersten zwei Jahren. Mit jedem Training erweitern Sie Ihr Netzwerk von McKinsey-Mitarbeitern aus aller Welt – Mitarbeiter, die nicht nur inspirierende Kollegen sind, sondern auch außergewöhnliche Persönlichkeiten. Somit wird Ihnen jedes Training und jedes Teamprojekt helfen, sowohl fachlich als auch persönlich weiterzukommen.

Der Unterschied zwischen Leader und Manager

Oberstes Gebot bei McKinsey ist, dass alle Mitarbeiter die grundsätzliche Befähigung zur Führungskraft haben sollten. Der Mann, der die Talente entwickelt: Klaus Behrenbeck. Er sagt: Wer hier anfängt, hat das Zeug zum Partner. Wie er diese Leute erkennt und was für ihn “Leader sein”  bedeutet, erzählt er für 100toparbeitgeber.de im Interview.

Herr Behrenbeck, was verstehen Sie persönlich unter einer ‘Führungskraft’?

Man muss unterscheiden zwischen reinen Managern und ‘Führungskräften’, die echte ‘Leader’ sind. Das Wort ‘Führungskraft’ wird in Deutschland inflationär gebraucht. Im Englischen ist es etwas leichter. Der Unterschied ist, dass ein Manager über Budgets wacht, Projekte vorantreibt und seinen Bereich in Ordnung hält. Eine Führungskraft, ein echter Leader, ist jemand, dem die Menschen folgen. Meine Erfahrung ist, dass Menschen nicht Rollen folgen, sondern Menschen. Um so eine Führungskraft zu werden, muss man Persönlichkeit haben, nicht nur einen Titel. Wenn man nur den Titel mitbringt, bleibt man Manager.

Woran erkennen Sie bei einem Berufseinsteiger denn, ob er zum Häuptling taugt?

Das kann man natürlich nicht immer final erkennen. Nicht jeder, der bei uns anfängt, wird später auch Partner bei McKinsey. Wir achten natürlich darauf, ob der Bewerber die entsprechende Leidenschaft und die entsprechenden Voraussetzungen mitbringt. Ich persönlich achte weniger auf den Notenschnitt, sondern suche im Lebenslauf des Kandidaten nach etwas, das mich begeistert. Es ist mir wirklich eine tiefempfundene Freude, wenn ich neue Mitarbeiter bei McKinsey begrüßen darf, weil diese auch meinen Horizont erweitern. In einer ruhigen Minute nehme ich mir gerne die Lebensläufe der neuen Kollegen vor und finde fast bei jedem etwas, das mich neugierig macht.

Jetzt machen Sie mich aber neugierig, was Sie interessiert...

Das können ganz unterschiedliche Dinge sein. Besondere akademische Leistungen sind die Basis, denn wir achten schon auf eine sehr gute Ausbildung. Aber ein Bewerber kann und soll seine Befähigung auch in anderen Bereichen bereits gezeigt haben, ob im Sport, in kulturellen oder in sozialen Projekten.

In dem Stadium, in dem ich die Kandidaten treffe, geht es für mich im Endeffekt darum, ob ich mich mit den Leuten eine Stunde lang spannend unterhalten kann oder nicht. Und das ist sehr häufig der Fall.

Wie frei sind Ihre Mitarbeiter denn in ihrer Zeitplanung?

Dazu muss ich ein wenig weiter ausholen. Sehen Sie, im Kern geht es uns darum, dass unsere eigenen Mitarbeiter in der Lage sein müssen, unsere Klienten zu inspirieren. Das können sie aber nur, wenn sie die Möglichkeit haben, den eigenen Horizont zu erweitern. Wie man das tut und wie viel Zeit man dafür benötigt, ist individuell höchst unterschiedlich und kann auch sehr stark differieren. Deshalb kann am Jahresanfang jeder Kollege bei uns anmelden, dass er über seinen normalen Urlaub hinaus bis zu zwei Monate zusätzlich freinehmen will.  Er bekommt dann das ganze Jahr über zehn Zwölftel seines Gehaltes.

Wie wird denn die Zeit von Ihren Kollegen genutzt?

Das entscheidet jeder für sich, niemand ist darüber Rechenschaft schuldig, jeder kann und sollte seine persönlichen Schwerpunkte setzen. Es gibt Kollegen, die in der Zeit die Welt bereisen, sportliche Ziele verwirklichen, sich bei einer sozialen Stiftung engagieren, Klavierkonzerte geben. Wir sind fest davon überzeugt, dass diese inspirierende Phase und dieser Freiraum unsere Mitarbeiter am Ende zu besseren Beratern und Führungspersönlichkeiten werden lassen.

Ist ein solches Programm deshalb nötig, weil heute veränderte Erwartungen an den Arbeitgeber gestellt werden und Mitarbeiter demzufolge anders aus- und weitergebildet werden müssen?

Das trifft zu. Ich würde sagen, früher ging es eher um eine Generalistenausbildung. Heute dagegen geht die Tendenz dahin, dass man Leute ausbildet, die zwar auch in der Breite gut aufgestellt sind, aber  über mindestens eine herausragende Fähigkeit verfügen.  

Dazu benötigt man ein anderes Talentmanagement als früher. Die Führungskräfteentwicklung muss heute berücksichtigen, dass auch für Top-Leute nicht nur der Beruf im Mittelpunkt steht, sondern genauso die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit.

Weil sich auch die Anforderungen an die Führungskräfte verändert haben?

Die Anforderungen haben sich verglichen mit der Vergangenheit stark verändert. Allein durch die immer komplexere Welt werden einer Führungskraft andere Fähigkeiten abverlangt. Zum Beispiel ist heute Dialogfähigkeit auch auf höchster Ebene oder die Einbindung von Partnern, gerade in Großunternehmen, sehr wichtig.

Wer nicht anständig kommunizieren kann mit seinen Mitarbeitern, hat verloren.

Ganz sicher. Heute kommt es mehr denn je auf Teamfähigkeit an, deswegen muss der Chef Motivator und Integrator sein. Ein Vorgesetzter sollte nicht mehr autokratisch über das Unternehmen herrschen. Das soll nicht heißen, dass diese Form der Leitung per se unerfolgreich ist. Aber heute müssen Menschen anders angesprochen werden, um dauerhaft gewillt zu sein, gemeinsame Ziele mit Leidenschaft, Loyalität und Risikobereitschaft zu verfolgen.