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Deutsche Telekom AG

Die Deutsche Telekom AG mit Sitz in Bonn ist Europas größtes Telekommunikationsunternehmen. 

Mitarbeiter: 230.000 weltweit (Stand 2013)

Umsatz: 60 Mrd. Euro (2013)

Unternehmenssitz: Bonn

Homepage: www.telekom.com

© Benjamin Thorn / pixelio.de

"Entwickeln Sie sich mit uns"

Welches Eingangstor Sie auch nutzen - Sie finden bei der Telekom jede Menge Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Bei der Telekom lernt man nie aus. Mit der Unterstützung des Unternehmens können Sie ihr Studium nachholen oder ein Aufbaustudium angehen. Und das Unternehmen ebnet Ihnen den Weg zu Ihrer Fach- oder Führungskarriere.

Was sollten Sie mitbringen? Ideen. Mut. Und Engagement. Denn die Telekom sucht Menschen, die verändern wollen. Damit das Unternehmen die Entwicklungen der Branche begleiten kann. Und immer einen Schritt voraus ist. Sie sind ein Macher, ein Neu-, Groß- und Querdenker? Prima, dann passen Sie ins Team der Telekom.

Hier können Interessenten einen Bewerberaccount erstellen, eine Bewerbungsmappe erstellen und abschicken. 

Haben die Unterlagen überzeugt, ist der erste Schritt geschafft und Sie sind Ihrem Ziel, bei der Telekom zu arbeiten, ein Stück näher gekommen. Nun lädt das Unternehmen Sie zu einem ersten Interview mit dem zuständigen Recruiter und dem Fachbereich ein. Dieses kann telefonisch, oder wenn möglich auch gleich persönlich vor Ort stattfinden.

Ausgewälte Stellen, zum Beispiel solche mit Führungsverantwortung, erfordern außerdem einen weiteren Auswahlschritt - das Assessment Center.

Dort können Sie mit Ihren überfachlichen Kompetenzen, entsprechend der fünf Telekom Leitlinien, überzeugen.

Sind Sie der Top-Kandidat, kann es nun nach Bedarf zu einem Zweitgespräch kommen, in dem man sich mit Ihnen über Details wie Konditionen, Starttermin und weitere Pläne unterhält.

Passt alles? Wunderbar. Ihr Arbeitsvertrag kann erstellt werden - und dann heißt es auch schon "Willkommen an Bord!"

Sollte sich hingegen herausstellen, dass Ihre Vorstellungen und die der Telekom doch nicht ganz zueinander passen, werden Sie natürlich umgehend informiert. 
 

Die Telekom erleben

Ob Tagesgeschäft oder neue Projekte: Studierende, die Lust auf Initiative haben und eine gesunde Portion Neugier mitbringen, sind willkommen.

Hier gibt es nähere Informationen zum:

Flexikum
Keine Zeit für ein Praktikum? Die Zeiten sind vorbei - bei der Telekom können Sie sich Ihre Arbeitszeit flexibel einteilen, je nachdem ob Prüfungen oder Seminare anstehen.

Vernetzt sein heißt erfolgreich sein
Genau das möchte die Telekom unterstützen. Im StudentNetwork Connect! können Sie sich mit Gleichgesinnten austauschen und so die Telekom noch besser kennenlernen. 

Know-how-Transfer erwünscht. Wer nicht gerne für die Schublade schreibt, verfasst seine Bachelor- oder Master-Thesis gemeinsam mit einem Fachbereich der Telekom.

Telekom als Studienpartner

Sie haben das akademische Wissen, die Telekom liefert die Unternehmenspraxis – damit sind Studierende und Telekom ein ideales Gespann. Ob es um das Diplom, den Bachelor oder den Master geht – viele Hochschüler wollen eine Abschlussarbeit abliefern, die einen konkreten Nutzen hat, eine wissenschaftliche Darlegung mit Praxisbezug. Das klappt natürlich besonders gut, wenn der Studierende dabei eng mit einem Unternehmen kooperiert. Selbstverständlich werden die Hochschüler in dieser Zeit von den Experten aus dem Unternehmen eng betreut. Das kommt nicht nur der Studienarbeit zugute. "Man knüpft oder vertieft die Firmenkontakte und bekommt einen Einblick in den Konzern", sagt Patrick Heiermann, der nach zwei Praktika im Personalbereich nun seine Abschlussarbeit im Unternehmen schreibt.

Praktikum als Startrampe


Klingt interessant. Aber wie bringe ich die Studienarbeit im Unternehmen ins Laufen? Am besten klappt das über ein Praktikum im Konzern. Hier lernen die Hochschüler das Unternehmen, seine Bereiche und Themen am besten kennen. "Meist finden der Praktikant und seine Betreuer dann aus dem Tages- oder Projektgeschäft heraus ein interessantes Thema." Patrick Heiermann und sein Telekom-Betreuer überlegten sich zum Beispiel gemeinsam, welches Thema den BWL-Studenten interessiert - und das Unternehmen weiterbringt. "Es befriedigt sehr, wenn man weiß, dass von den eigenen Forschungen einen Riesen-Konzern wie die Telekom profitiert", freut sich Patrick Heiermann. Und nicht nur das. Am Ende winkt vielleicht sogar noch eine Erfolgsprämie des Fachbereichs.
 

Die Telekom bietet Duale Studiengänge in folgenden Fächern an:

Informations- & Telekommunikationstechnologie
Bachelor of Engineering in Telekommunikationsinformatik
Bachelor of Science in Information Science for Business
Bachelor of Science in Informatik
Bachelor of Science in Angewandter Informatik
Bachelor of Engineering in Informationstechnik

Wirtschaftsinformatik
Bachelor of Science in Wirtschaftsinformatik
Bachelor of Arts in Wirtschaftsinformatik

Betriebswirtschaftslehre
Bachelor of Arts in Betriebswirtschaftslehre
Bachelor of Arts in Business Administration
Bachelor of Arts in BWL und Industrie-Dienstleistungsmanagement

Genauer Informationen finden Sie hier.

Alles andere als Aushilfsjobs warten bei der Telekom auf angehende Start up!s.

Verantwortungsvolle Aufgaben für ambitionierte Hochschulabsolventen, die über Talent, Engagement und Persönlichkeit verfügen. Und das auf höchstem Niveau, von Anfang an.

Viele Gestaltungsspielräume bei der individuellen Ausprägung des 15-monatigen Programms, unterstützt von erfahrenen Mentoren. Während des Programms lernen Sie verschiedene Unternehmensbereiche kennen, absolvieren einen Einsatz im Ausland und knüpfen Kontakte zu Top-Managern und Vorständen. Ein Punkt, der nicht bei allen Programmen am Markt selbstverständlich ist.

Start up!s zeichnen sich vorallem durch eine hohe fachliche Qualifikation, durch Unternehmergeist und Führungspotenzial aus: keine Start up!s vom Fließband, sondern Persönlichkeiten. Die Telekom sucht nach engagierten Nachwuchskräften, die die Wettbewerbsposition ausbauen und die Veränderungen im Konzern vorantreiben.

Das Programm gliedert sich in fünf Phasen mit einer Dauer von jeweils drei Monaten. In diesem Zeitraum übernehmen die Start up!s anspruchsvolle Projektaufgaben in verschiedenen Geschäftsfeldern und absolvieren einen Einsatz im Ausland, um direkt in den internationalen Zukunftsmärkten aktiv zu sein. Innovative Trainingsformate und Veranstaltungen runden die Maßnahmen zur persönlichen Weiterentwicklung ab.

Näheres gibt's hier.

Sie haben Spaß an der Forschung. Eine Promotion würde Sie reizen? Aber Sie würden sich auch gern schon mit Themen aus der Praxis auseinandersetzen? Machen Sie doch Ihren Doktor mit der Unterstützung der Telekom. Da lässt sich beides verbinden.

Zur Promotion kommen Sie mit der Telekom auf verschiedenen Wegen – berufsbegleitend oder in Vollzeit. Zum Beispiel bei den Telekom Innovation Laboratories (T-Labs), dem Public Private Partnership des Unternehmens mit der Technischen Universität (TU) Berlin. Die Einrichtung schreibt über die TU Berlin regelmäßig Doktorandenstellen aus. Der Vorteil: Sie stehen schon während Ihrer Promotion mit beiden Beinen in der Praxis, können sich ein Netzwerk im Telekom Konzern aufbauen und treffen in Berlin auf Doktoranden aus aller Welt. Was Sie erforschen, können Sie bei der Telekom praktisch umsetzen. Im Auftrag der T-Labs präsentieren Sie Ihre wissenschaftlichen Ergebnisse auf wichtigen Konferenzen. Rund um den Globus. Und nach der Dissertation? Finden Sie möglicherweise einen Einstieg im Konzern oder die T-Labs können Sie dabei unterstützen, ein Start-up zu gründen.

Telekom ebnet Weg zur Promotion

Auch die Telekom-eigene Hochschule für Telekommunikation in Leipzig (HfTL) kann Ihnen den Weg zur Promotion ebnen: Dank der Partnerschaften mit mehreren internationalen Universitäten können Sie zum Beispiel am Dublin Institute of Technology oder an der Universität in Bratislava Ihre Dissertation in Kooperation mit der HfTL abschließen. 

Den wissenschaftlichen Nachwuchs unterstützt auch die Telekom Stiftung mit ihrem Stipendiatenprogramm. Im Blick hat sie dabei besonders begabte Doktoranden in den Fachrichtungen Mathematik, Chemie, Physik, Informatik und Ingenieurswissenschaften. Spitzen-Hochschulen empfehlen der Stiftung ihre besten Nachwuchswissenschaftler. Als Mentoren stellt die Stiftung den Stipendiaten erfahrene Konzernmitarbeiter sowie externe Experten zur Seite. Die verfolgen gleich mehrere Ziele. Sie arbeiten an der persönlichen Weiterentwicklung der künftigen Doktoren, vermitteln Praktika und helfen beim Berufseinstieg. Die Doktoranden nehmen überdies regelmäßig an Workshops und Kongressen teil, um sich während ihrer Promotion ein Netzwerk in Wirtschaft und Wissenschaft aufzubauen.

Talents
28.08.2012 - 29.08.2012
M.O.C. Veranstaltungscenter, Lilienthalallee 40, 80939 München

Startschuss Abi
22.09.2012 10:00 - 15:00 Uhr
Curiohaus, Rothenbaumchaussee 11, 20148 Hamburg

Startschuss Abi
27.10.2012 10:00 - 15:00 Uhr
SpOrt Stuttgart, Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart

Unternehmenstag Bonn-Rhein-Sieg
14.11.2012 09:00 - 15:30 Uhr
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Grantham-Allee 20, 53757 Sankt Augustin

International Talents
17.11.2012 10:00 - 18:00 Uhr
WCCB, Platz der Vereinten Nationen 2, Plenargebäude Bonn

BDSU Herbstkongress
22.11.2012 - 25.11.2012
München

AIESEC FirmenKontaktGespräch 2012 Jena
22.11.2012 09:45 - 16:15 Uhr
Foyer der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Carl-Zeiss-Str. 3, 07743 Jena

© 2012 Deutsche Telekom AG

Die Deutsche Telekom AG mit Sitz in Bonn ist Europas größtes Telekommunikationsunternehmen. Sie ging aus der Privatisierung der staatlichen Deutschen Bundespost und deren Bereichen für Telekommunikation und Fernmeldedienst (die sogenannte "Graue Post") hervor.

Das Unternehmen betreibt technische Netze (ISDN, DSL, Satelliten, Gigabit-Ethernet, usw.) für den Betrieb von Informations- und Kommunikationsdiensten (IuK), etwa Telefonen (Festnetz und Mobilfunk) oder Onlinediensten. Die Deutsche Telekom beschäftigt weltweit 246.777 Mitarbeiter, davon 121.564 Mitarbeiter in Deutschland. 

Sie war bis Anfang 2008 außerdem einer der wichtigsten Betreiber von Rundfunksendern in Deutschland. Die für den Senderbetrieb zuständige Tochtergesellschaft T-Systems Media Broadcast wurde zu diesem Zeitpunkt an die französische TDF Group verkauft, die dann zur Media Broadcast GmbHumfirmierte. Die Bundesrepublik Deutschland hält direkt 15,00 Prozent und indirekt über die KfW Bankengruppe weitere 17,00 Prozent der Aktien. Drittgrößter Aktionär ist die US-amerikanische Beteiligungsgesellschaft Blackstone mit einer 4,40-Prozent-Beteiligung. Die Mehrheit der Aktien (60,26 Prozent) befinden sich in Streubesitz.

Die Monopolkommission ermittelte die Deutsche Telekom AG als das im Jahr 2006 größte Unternehmen in Deutschland. Das gilt sowohl hinsichtlich der Wertschöpfung in Deutschland, der Sachanlagen sowie nach Cashflow und nach Umsatz in Deutschland. Lediglich an sechster Position liegt die Deutsche Telekom AG dagegen nach Mitarbeiterzahl mit 160.000 Beschäftigten in Deutschland.

Die Deutsche Telekom AG in ihrer heutigen Form ist am 1. Januar 1995 mit dem Inkrafttreten der zweiten Postreform aus der früheren Deutschen Bundespost TELEKOM entstanden - zunächst mit dem Bund als alleinigem Aktionär.

Die Ära Sommer

Am 16. Mai 1995 wurde Ron Sommer Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG. Zuvor war Helmut Ricke, langjähriger Vorstandsvorsitzender der DBP TELEKOM, im Dezember 1994 – angeblich aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit dem damaligen Postminister Wolfgang Bötsch über die Postreform – von seinem Amt zurückgetreten.

Unter Ron Sommer erfolgte am 18. November 1996 der Börsengang der Telekom. In einer bis dahin beispiellosen Werbekampagne wurde der Begriff der T-Aktie geprägt. Mit dem Inkrafttreten des Telekommunikationsgesetzes im Januar 1998 fiel das im Fernmeldeanlagengesetz (FAG) der Telekom staatlich garantierte Monopol für den Telefondienst in Deutschland. Zur Herstellung von Chancengleichheit für Wettbewerber mit dem ehemaligen Monopolisten wurde die Regulierungsbehörde RegTP (später Bundesnetzagentur, BNetzA) gegründet.

Die Ausgründung einzelner Geschäftsfelder (u.a. DeTeMobil – heute Telekom Mobilfunk und Online Pro Dienste GmbH – später T-Online) mündete schließlich in Ron Sommers so genannte Vier-Säulen-Strategie (T-Com, T-Mobile, T-Online und T-Systems) mit dem erklärten Ziel, jede der vier Töchter als eigenständige AG an die Börse zu bringen. Umgesetzt wurde dies jedoch nur für T-Online. 

In Sommers Amtszeit fiel auch die Ersteigerung der deutschen UMTS-Lizenzen im Juli/August 2000 durch T-Mobile und der Mai 2001 vollzogene Kauf der US-amerikanischen Mobilfunkunternehmen Voicestream und Powertel. Wegen des hohen Preises und der damit verbundenen hohen Schuldenlast des Konzerns wurde insbesondere das VoiceStream- Engagement öffentlich stark kritisiert. Ron Sommer trat am 16. Juli 2002 vom Amt des Vorstandsvorsitzenden zurück. Begründung war ein „gestörtes Vertrauensverhältnis“ zum Aufsichtsrat. Die Bundesregierung als Hauptanteilseignerin hatte Sommer nach massiven Kursverlusten in Folge der Börsenkrise ab 2001 sowie der inzwischen hohen Konzernverschuldung zum Rücktritt gedrängt.

Die Ära Ricke

Am 15. November 2002 übernahm Kai-Uwe Ricke, Sohn des einstigen DBP-TELEKOM-Chefs Helmut Ricke, den Telekom-Vorstandsvorsitz vom Interimschef Helmut Sihler. Sihler kündigte einen harten Sparkurs an. Hatte Ron Sommer auf der Hauptversammlung im Mai 2002 noch von einem Überhang von 22.000 Stellen gesprochen, so wurde unter Sihler im Oktober 2002 bekannt, dass insgesamt 50.000 Stellen im Konzern abgebaut werden sollen. Ricke vollendete im Oktober 2003 mit der Gründung der konzerneigenen Personal-Service-Agentur Vivento den schon vor seiner Amtszeit begonnenen Plan, abzubauende Mitarbeiter in eine Beschäftigungsgesellschaft zu versetzen.

Der Schwerpunkt von Rickes Amtsführung lag zunächst auf dem Abbau der Schulden. Im April 2005 revidierte er Sommers Vier-Säulen-Strategie, indem er die erst 4½ Jahre zuvor an die Börse gebrachten 20,4 % Anteile der T-Online wieder zurückkaufte. So sollte die konzerninterne Konkurrenz zwischen T-Online und den DSL-Anschlüssen der T-Com verringert und der Konzern eher an den Bedürfnissen der Kunden ausgerichtet werden. Eine Klage von Kleinaktionären gegen die zwangsweise Verschmelzung und die zu geringen Abfindungsangebote scheiterte im Juni 2006. Im November 2005 teilte die Telekom mit, dass in den folgenden drei Jahren erneut 32.000 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen sollten. Im April 2006 verkaufte der Bund einen Anteil von 4,5 % an der Telekom für 2,7 Milliarden Euro an die Blackstone-Gruppe, was für einen Aufsichtsratsposten genügte. Es wurde vermutet, dass man sich von der Beteiligung auch einen positiven Effekt auf die noch immer niedrigen Aktienkurse erwartete. So wurde auch Rickes Rücktritt vom Vorstandsvorsitz am 12. November 2006 auf den (vom Bund erwünschten) Einfluss von Blackstone zurückgeführt. 

Die Ära Obermann

Als neuer Telekom Vorstandsvorsitzender trat am 13. November 2006 René Obermann an. Als Schwerpunkte kündigte er die Verbesserung des Service und eine stärkere Verzahnung der Sparten Festnetz und Mobilfunk an. Sein Sanierungsplan führte im Frühjahr 2007 zu einem massiven Tarifkonflikt, in dessen Folge über 50.000 Mitarbeiter ab dem 1. Juli 2007 in die Tochtergesellschaft T-Service ausgegliedert wurden.

In Ergänzung des Sanierungsplanes vollzieht Obermann im selben Monat die Einführung eines Billigablegers unter dem Namen congster (heute congstar) und strebt den Vertrieb des iPhones an, um die Marke Telekom neu zu positionieren.

Seit Mai 2008 ermittelt die Staatsanwaltschaft Bonn im Fall der Telekom-Überwachungsaffäre. Die Staatsanwaltschaft hat in diesem Zusammenhang Ermittlungen gegen acht leitende Mitarbeiter und Aufsichtsratsmitglieder der Deutschen Telekom eingeleitet. Den Beschuldigten wird unter anderem die Bespitzelung von Journalisten, Aufsichtsräten der Arbeitnehmerseite, Betriebsräten und weiteren Telekom-Mitarbeitern sowie des Vizeaufsichtsratschefs der Deutschen Post AG während der Amtszeit Rickes vorgeworfen.

Im Oktober 2008 rückte die Telekom des Weiteren in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, als sie nach einem Spiegel-Artikel einräumte, dass ca. 30 Millionen Kundendaten der Mobilfunktochter T-Mobile ohne großen Aufwand über das Internet abgerufen und manipuliert werden konnten. In diesem Zusammenhang ermitteln zwei Staatsanwaltschaften wegen des Datendiebstahls von 17 Millionen Kundendaten, welche vermutlich aus einem Call-Center der Telekom-Konzerntochter Vivento entwendet wurden.

Am 1. April 2010 wurde die Auflösung der T-Mobile Deutschland GmbH und der Konzernschwester T-Home durch den Start der neuen Telekom Deutschland GmbH endgültig vollzogen. Diese Zusammenlegung geht auf den Plan zur One Company zurück, der von Obermann zielstrebig umgesetzt wurde. Damit werden die Produkte rund um Festnetz, Mobilfunk, Internet und IPTV aus einer Hand angeboten.
 

© 2012 Deutsche Telekom AG

Die Unternehmenswerte der Telekom

Die Informations- und Wissensgesellschaft entwickelt sich dynamisch. Um Veränderungen im Kundenverhalten und Entwicklungen der digitalen Technologien innovativ zu begleiten, stellt sich die Deutsche Telekom kontinuierlich auf den Prüfstand und entwickelt ihre Vision und ihren Anspruch weiter.

Die fünf Leitlinien der Deutschen Telekom


Kunden begeistern


Hier geht es um das wichtigste Gut des Konzerns, den Kunden. Es geht um die Gedanken, Emotionen, Bedürfnisse und Erfahrungen der Kunden. Sie sind der Antrieb für den Erfolg der Telekom.

Integrität und Wertschätzung leben

In der zweiten Leitlinie geht es nicht nur um den Respekt unter Kolleginnen und Kollegen. Dazu gehört auch die Wertschätzung von Kunden, Partnern, Lieferanten, Anteilseignern und auch für die Gesellschaft und die Umwelt.

Offen zur Entscheidung - geschlossen umsetzen


Das dritte Prinzip betrifft die Kultur der Zusammenarbeit. Im Team müssen Themen offen diskutiert werden. Für unterschiedliche Meinungen und harte Diskussionen muss Platz sein. Aber wenn eine Entscheidung getroffen ist, wird diese konsequent und geschlossen umgesetzt.

An die Spitze! Leistung anerkennen - Chancen bieten


Wenn die Deutsche Telekom zum bestangesehenen Serviceunternehmen der Branche werden will, braucht sie motivierte und gute Mitarbeiter. Daher ist diese Leitlinie eine Verpflichtung für alle Führungskräfte, individuellen Einsatz und Erfolg anzuerkennen und ein positives Umfeld zu bieten mit Fortbildungsmöglichkeiten und Perspektiven.

Ich bin die Telekom - auf mich ist Verlass


Die fünfte Leitlinie ist das persönliche Bekenntnis jedes einzelnen Mitarbeiters. Das heißt beispielsweise, dass sich jede Kollegin und jeder Kollege bei einem Problem eines Kunden persönlich für die Lösung einsetzt. Der Kunde kann in diesem Fall ein Endverbraucher sein, aber auch ein Kollege, Geschäftspartner oder ein anderer Partner des Unternehmens.

Die Leitlinien stellen die Basis für die Zusammenarbeit mit Kunden, Anteilseignern und Öffentlichkeit dar. Das Top Management der Deutschen Telekom hat sich verpflichtet, diese Werte zu leben und sie in den Konzern zu integrieren. Das Ziel aller Mitarbeiter ist es, die Vision und Werte mit Leben zu füllen.

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© Pawel Gaul / istockphoto.com

Auf der Reise zu den Märkten von morgen: Wie Dr. Stephan Verclas im Münchner Innovation Center das Telekom-Portfolio für Großkunden zum Erlebnis werden lässt – und warum Studenten der Münchner Uni dabei eine wichtige Rolle spielen.

Fluuuuuuuusch! Die Tür zur Zukunft öffnet sich mit einem Geräusch, das man von irgendwoher kennt. Richtig: Ziemlich genau so hört es sich an, wenn im Raumschiff Enterprise jemand auf die Brücke kommt. Das Innovation Center der Telekom in München kann zwar nicht durchs All fliegen, aber wer durch die automatische Schiebetür geht, tritt trotzdem irgendwie eine Reise durch Zeit und Raum an. "Hier müssen alle neuen Ideen des Unternehmens früher oder später durch", sagt Dr. Stephan Verclas, Vice President Innovation und Leiter des Centers im Euroindustriepark der bayerischen Landeshauptstadt. Die Kunden erleben hier zukunftsorientierte Produkte als "Szenario". Sie können nicht nur neue Endgeräte, Systeme und Dienstleistungen ungestört ausprobieren, sondern gemeinsam mit Experten des Konzerns auch Lösungsansätze diskutieren. "So nehmen die Kunden aktiv an der Entwicklung unseres Portfolios teil." sagt Verclas. Wer weiß schon besser, was er braucht,

Aber das Innovation Center ist nicht nur Showroom, sondern auch Thinktank. 16 Studierende vom Lehrstuhl für Mobile Systeme der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) sind hier ständig im Einsatz. "Hier können wir Problemstellungen aus der Praxis als Input für unsere akademische Arbeit nutzen", sagt Prof. Claudia Linnhoff-Popien. Ein mobiles System, mit dem Autoversicherungen mit Hilfe des Handys ihre Schadensaufnahme vereinfachen, zum Beispiel – inklusive Videokommunikation mit einem Mitarbeiter in Echtzeit. Mobile Enterprise ist für Verclas das derzeit spannendste Thema im Center. "Eine simulierte Umgebung macht es möglich, Entwicklungen perfekt zu testen." Sein Android-Phone, ein iPad, das Galaxy Tab; irgendein Gerät hat er immer in der Hand, um jemandem etwas zu demonstrieren. Die neue Gutschein-App für das virale Marketing von Hamburgern zum Beispiel – oder die Steuerung für die Deckenbeleuchtung im Innovation Center. Zehntausende LEDs können unabhängig voneinander die Farbe wechseln. Und so gemeinsam beispielsweise das Vereinslogo vom FC Bayern darstellen.

Innovativer als die ICT-Branche ist derzeit wohl keine andere – und in keiner anderen sind gute Ideen so entscheidend. Aber wie setzt man seine Innovationen auch durch? Wie überzeugt man andere? Wie findet man Schwachstellen in den eigenen Ideen? Um sich solchen Fragen der Studierenden zu stellen, ist Hagen Hultzsch, ehemaliger Telekom-Vorstand nach München gekommen. "Streiten ist wichtig", sagt er, "nur so kommen Sie zu einem guten Ergebnis." Eine Idee gewinnt mit der Auseinandersetzung. Außerdem entscheidend für heutige Innovationen: der "Wärmefaktor", der die Akzeptanz beim Kunden sichert. Und damit den Erfolg einer Innovation erst ermöglicht. Es gehe darum, so Hultzsch, "bei Nutzung technologischer Innovation Konzeptionen zu erdenken, mit denen Produktivität oder Lebensqualität erhöht werden". "Auch die E-Mail war einmal nur eine Vision", erinnert der Ex-Vorstand. Und das Internetprotokoll TCP/IP galt vielen als Schnapsidee. Grund genug also auch weiterhin an ausgefallen Ideen festzuhalten.
 

Für den größten Teil des Tages wird der Arbeitsplatz zum Lebensmittelpunkt. Dadurch wird es allerdings auch immer wichtiger, ein vernünftiges Verhältnis zwischen Privatleben und Arbeitszeit zu finden. Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen bietet die Deutsche Telekom Ihnen dafür vielfältige Möglichkeiten und unterstützt Sie zudem in besonderen Lebenssituationen.

Jeder verfolgt in seinem Leben individuelle Ziele. Manchmal treten äußere Umstände auf, aufgrund derer man neue Prioritäten setzen muss. Es ist nicht immer leicht, Berufliches und Privates in Einklang zu bringen. Bei der Deutschen Telekom gibt es daher zeitgemäße Arbeitsformen, die Ihnen Freiräume für Ihre Lebensplanung schaffen und die zugleich sicherstellen, dass Sie sich engagiert für den Unternehmenserfolg einsetzen können.

Mit Teilzeit flexibel reagieren

Brauchen Sie mehr Zeit für sich oder Ihre Familie? Dann ist Teilzeit vielleicht die richtige Alternative für Sie. Soweit dies betrieblich möglich ist, kommt die Deutsche Telekom Ihrem Wunsch nach Teilzeit entgegen. Andrea Klein hat zum Beispiel ihre zunächst Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden und später auf 18 Stunden an drei Tagen reduziert. "Das Unternehmen ist mir bei meinen Wünschen sehr entgegengekommen. Teilzeit ist für mich ideal: Ich bin entspannter, arbeite effizienter und kann mich daneben gut um meine Familie kümmern," schwärmt sie.

Sich Zeitnehmen für die junge Familie

Wenn Sie gerade Nachwuchs bekommen haben, wollen Sie sicher so viel Zeit wie möglich mit Ihrem Baby verbringen. Dafür gibt es die Elternzeit. Die Elternzeit ermöglicht Ihnen, sich Ihrem Kind zu widmen und gleichzeitig den Kontakt zum Beruf aufrecht zu erhalten. Denn: In dieser Zeit haben Eltern einen Anspruch auf Teilzeitarbeit mit einer Wochenarbeitszeit bis zu 30 Stunden. Mit dem neuen Elternzeitprozess "Ausgestaltung der Elternzeit (Stay in contacT)“ unterstützt die Deutsche Telekom ihre Beschäftigten durch systematische Kontaktpflege noch intensiver. Das konnte auch Jürgen Außendorf persönlich erfahren. "Als mein zweites Kind zur Welt kam, habe ich Elternzeit genommen. Ein großer Vorteil war, dass ich die Zeit - in Abstimmung mit dem Team - flexibel planen konnte. Direkt nach der Geburt haben meine Frau und ich uns gemeinsam um die Kinder gekümmert. Später habe ich dann die zweiten vier Wochen der Partnerelternzeit genommen, um den Alltag aktiv mit meinen Kindern zu verbringen."

Unvorhergesehene Herausforderungen meistern

Manchmal erfordern es private Umstände, eine längere Auszeit vom Job zu nehmen. Hier bietet Ihnen der Konzern die Möglichkeit zum unbezahlten Sonderurlaub. Er ist stets mit einer Unterbrechung der laufenden Entgeltzahlung verbunden. Das Arbeitsverhältnis "ruht" in dieser Zeit. Die meisten Gesellschaften der Deutschen Telekom gewähren Sonderurlaub zur Kindererziehung oder auch zur Pflege naher Angehöriger. Zum Teil ist auch ein Sonderurlaub aus anderen persönlichen Gründen wie beispielsweise einem Studium möglich.

Wenn jemand aus Ihrer Familie zum Pflegefall wird, müssen Sie Ihre Arbeitszeit darauf abstimmen. Das seit 2008 gültige Pflegezeitgesetz ermöglicht es, nahe Angehörige zu Hause zu pflegen.
 

Sie managen den Unterschied und die Vielfalt innerhalb der Deutschen Telekom: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diversity-Bereichs. Ihr Ziel ist ein tolerantes Unternehmen, das mit seiner Offenheit und Vielfalt die talentiertesten Nachwuchskräfte und Professionals anzieht und hält.

Die Deutsche Telekom ist so bunt wie das Leben selbst: Hier arbeiten Jung und Alt, Frauen und Männer, Menschen mit und ohne Behinderungen, Hetero- und Homosexuelle, Kolleginnen und Kollegen unterschiedlicher kultureller und religiöser Herkunft. Ihnen allen müssen die gleichen Chancen offenstehen; keiner darf benachteiligt werden. "Wir wollen im Unternehmen ein Klima der Offenheit fördern, in dem jeder die Individualität des Anderen akzeptiert", erklärt Mechthilde Maier, Leiterin des Bereichs Diversity. Damit kein Missverständnis aufkommt: Das Competence Center Diversity versteht sich nicht als "Wohlfühl-Abteilung" des Unternehmens, sondern hat eine klare Geschäftsorientierung. Der international besetzte Bereich berichtet direkt an den Personalvorstand und will mit einer wettbewerbsfähigen Belegschaft die Zukunfts- und Innovationskraft des Konzerns sichern. Schließlich möchte die Deutsche Telekom ein attraktiver Arbeitgeber für die besten Talente sein. Der Arbeitsauftrag heißt: Wertschöpfung durch Wertschätzung.

Think Tank des Unternehmens

"Der gesellschaftliche Wandel wirkt sich direkt auf unser Unternehmen aus", weiß Mechthilde Maier. Daher entwickeln das Team als Think Tank des Unternehmens Prognosen, Konzepte und Projekte, damit die Deutsche Telekom für diese Veränderungen gewappnet ist. Beileibe nicht die einzige Aufgabe. Denn das Team hat ein waches Auge darauf, dass die entsprechenden Programme in den Einheiten im In- und Ausland auch in die Tat umgesetzt werden. Als Mittler zwischen Theorie und Praxis engagieren sich die Diversity Manager dafür, dass die Personalentwicklung und -politik Diversity tatsächlich praktiziert. Weil die 247.000 Mitarbeiter in mehr als 50 Ländern beheimatet sind, hat das Diversity Group Management ein engmaschiges Netz zu den Verantwortlichen in den Landesgesellschaften geknüpft. Diese Diversity Community tauscht regelmäßig ihre Best Practices und Erfahrungen aus. "Diese enge Verbindung mit anderen Kulturen ist sehr spannend und wichtig", sagt Mechthilde Maier. "Wir beschäftigen uns hier Tag für Tag mit den grundlegenden Fragen unserer Zeit und versuchen, für unser Unternehmen die richtigen Antworten zu finden."

Zum Beispiel beim Thema "Work-Life", ebenfalls ein Schwerpunkt des Teams: Flexible Arbeitszeitmodelle helfen, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Oder im Generationenmanagement: Hier hat der Bereich Diversity verschiedene Konzepte entwickelt, um den Trend zur alternden Gesellschaft abzufedern, die Erfahrungen der Älteren zu sichern und die Attraktivität für junge Talente zu erhöhen. Eine Vorreiterrolle übernimmt die Deutsche Telekom beim Frauenthema: Als erstes Dax-30-Unternehmen führte das Unternehmen eine Frauenquote in Führungspositionen ein - das Group Diversity Management hat dazu Zielwerte bei der Neueinstellung, bei den Auswahlprozessen, den Talentpools und bei den Führungskräfte-Entwicklungsprogrammen festgelegt - und überwacht diese konsequent.
 

Verantwortung ist das Schlüsselwort

Unternehmen hinterlassen deutliche Spuren in Umwelt, Kultur und Gesellschaft. Deshalb müssen diese in die richtige Richtung zeigen. Die Telekom nimmt ihre Verantwortung ernst und sucht treibende Kräfte für nachhaltiges Handeln.

Jedes Kind und jeder Jugendliche hat ein Recht auf seine Chance. Seine Chance zu lernen. Sein Potenzial zu entdecken. Stark zu werden. Unabhängig von seiner sozialen Herkunft. Damit das Wirklichkeit wird, habt die Telekom die "Ich kann was!"-Initiative gestartet: Das Unternehmen will mehr Chancengerechtigkeit für den Nachwuchs und unterstützt außerschulische Kinder- und Jugendeinrichtungen in ganz Deutschland. Denn die sind ganz dicht dran am Alltag der 9- bis 14-Jährigen.

Nicht nur damit stellt man klar: Auf die Telekom ist Verlass, wenn es um Menschenrechte, Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards geht. Man will Vorreiter sein und schaut daher auch intern genau hin. Die Produkte kommen sozial- und umweltverträglich zur Welt - dieses Prinzip müssen auch die Lieferanten verfolgen.

Telekom unterstützt Anpacker

Die Telekom ist davon überzeugt, dass Ökonomie, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung nicht im Widerspruch stehen und sucht daher Mitarbeiter, für die Ethik in der Wirtschaft keine hohle Phrase ist. Die Telekom hat einen großen Bedarf an Anpackern, Veränderern, Problemknackern. An Menschen, die bei ihren Projekten immer deren Nachhaltigkeit im Blick haben. Wo sich solche Talente finden, weiß das Unternehmen genau.

Zum Beispiel in den Reihen der Studierendenorganisation SIFE. Denn auch die SIFE-Teams an vielen deutschen Universitäten wollen verbessern, verändern, handeln. Sie haben einen Kopf fürs Business und ein Herz für die Benachteiligten und beweisen mit sozialen Projekten, dass sie ihr theoretisches Hochschul-Wissen in nachhaltiges Wirtschaften umsetzen können.

Damit liegen SIFE und die Telekom auf einer Wellenlänge, denn Verantwortung und Nachhaltigkeit sind die entscheidenden Schlüsselwörter des Handelns. Die SIFE-Teams schieben ihre Hilfsprojekte an und setzen alles daran, dass diese sich bereits nach zwei Jahren selbst tragen. Ein Konzept, das die Telekom überzeugt. Mehrere Führungskräfte des Unternehmens stehen den SIFE-Studierenden beratend zur Seite.

Sogar den SIFE Landeswettbewerb richtete der Konzern im Frühling 2011 aus. Zur Freude der Telekom setzte sich dort mit den Regensburger Studierenden eines der "eigenen" Teams als Sieger durch und durfte beim World Cup in Kuala Lumpur ganz Deutschland vertreten und auch dort den Weltpokal mit nach Hause nehmen.